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Viola d'amore
Christoph Angerer, Viola d'amore and Assisting Musicians
Cavalli Records CCD 261 (LC 05724)
Neulich veröffentlicht: Eine andere neue CD, Viola d'amore zeigt die Interpreten Christoph Angerer, Viola d'amore, Paul Angerer auf Geige, Viola d'amore und Cembalo, Claudia Leitenbauer, Viola da gamba, und Sergio Posada, Klavier. Das Werke beinhaltet wichtige Kompositionen für die Viola d'amore von der Mitte des 18. Jahrhunderts und vom Anfang und Ende des 20. Jahrhunderst. Das erste Werk von Paul Angerer (b. 1927) heisst Wettstreit zwischen Dur und Moll für zwei Violas d'amore. Geschrieben in 1997, ergründet diese meisterhafte Stück -- tonal als auch reich in Textur -- die zwei am Meisten gebrauchten Tonfärbungen der westlichen Musik in einer engen Mischung von Farben, nicht als ein gegenübergestellte Darstellung. [Wenn man aufmerksam zuhört, erscheint eine erquickende Überraschung ganz am Ende.] Die beiden Solisten spielen das Werk mit Panache. Dann, werden wir zu einer grossartigen Darbietung eines der hervorragendsten Viola d'amore Kompositionen des mittleren 18. Jahrhunders verwöhnt, die Sonata in D für Viola d'amore und Cembalo von Giovanni Toëschi (1735-1800). Toëschi war Konzertmeister des Hoforchesters zu Mannheim während der Residenz von Prinz Karl Theodor. Diese Sonata ist ein fröhliches Werk, geschrieben für Virtuosen. Die historisch informierte Darbietung, basierend auf einem Manuskript in der Östereichischen Nationalbibliothek ist in der Tat virtuos! Vieleicht den Viola d'amore Spielern weniger bekannt, Johann Nepomuk David's (1895-1977) Duo Sonata für Viola d'amore und Viola da gamba ist ein rhytmisch komplexes Werk, welches die zwei ähnlichen Instrumente in ein angenehmes Tonfestmahl vermengt. Dies ist eine seltene Gelegenheit diese Werk zu hören, vorzügliche gespielt von Christoph Angerer und Claudia Leitenbauer. Die Sonata in D für Viola d'amore und Geiger oder Bratsche von Carl Stamitz (1745-1801) ist eines der wichtigsten und hervorrangensten Viola d'amore Werke aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderst. Sohn von Johann Stamitz, Gründer der bekannten Mannheim Schule, Carl Stamits war ein meisterhafter Viola d'amore Spieler. Vieleicht geschrieben nach seim Umzug nach Paris und deutlich den Einfluss von Französischem Geschmack zeigend, macht diese Werk sich jegliche Eigenartigkeiten der Viola d'amore zu Nutzen, d.h., arpeggios, Doppel- und Mehrfachgriffe, Gebrauch des ganzen Tonumfanges des Instruments, Flagolette-Töne, und linkshändiges Pizzicato. Christoph Angerer besitzt die Meiserfähigkeiten, welche von diesem Werk verlangt werden und is wunderschön unterstützt durch Paul Angerer's Geige. Ihre Interpretation liegt einem Manuskript in den Archiven der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien zu Grunde. Kleine Sonate für Viola d'amore und Klavier, Op. 25, No. 2 (1922) von Paul Hindemith (1895-1963) ist eines der wichtigsten Viola d'amore Werke des ersten Viertels des 20. Jahrhundert. Ein wundersamer Spieler des Instruments selber, hat Hindemith den vollen tonal Umfang und die technischen Möglichkeiten einzigartig für dieses Instrument in diesem Werk in drei Sätzen von unterschiedlicher Stimmung erforscht. Manchmal gegrauchte er überkreuzte Rhythmen und gleichzeitig doppelte Meter, dies ist aufregende Musik! Aber wir dürfen uns vom Titel "Kleine Sonata" nicht verführen lassen. Viel Musik steckt in diesem kleinen Paket. Christoph Angerer und Sergio Posada sind sowohl sanft als auf wild und technisch brilliant. Die CD Beilage vermittelt auf Deutsch und Englisch mit knapp gehaltenen Notizen Information über die Viola d'amore, die aufgeführten Werke und derer Komponisten, die Interpreten, und ein paar Fotos der Interpreten und Beispiele der Orginalmanuskripte. Dieser Kritiker empfiehlt diese CD jedem Liebhaber der Viola d'amore. Nicht nur ist die Wahl der Musikstücke exzellent, aber auch die Interpreten sind erster Klasse.
Rezension von Daniel Thomason für die Viola d'amore Society of America
[übersetzt auf Deutsch von Daniel Geiger]
Cavalli Records, Ludwigshoehe 4, D-96049 Bamberg, Germany [www.cavalli-records.de]
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